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Neues aus der KV und der Hobie-Welt

Bericht Tümpel Trophy vom 30. September/ 01.Oktober2017 aus Sicht der HC14er

Es gibt Gesetze, geschriebene und ungeschriebene. Und Traditionen. Eine davon besagt, dass dem Fünftplatzierten des ersten Laufes einer Regatta die Ehre zufällt, einen Bericht zur Veranstaltung zu verfassen. Also völlig sicheres Terrain für mich – liegt meine erste Regatta überhaupt doch erst rund ein Jahr zurück und beschränkten sich meine Segelstunden dieses Jahr bedingt durch schlechtes Wetter und verkrautetes Heimatrevier auf eine kleine Handvoll. Was soll ich mir daher Gedanken über eine solche Eventualität machen, geht es bei mir doch maximal darum nicht den letzten Platz zu belegen. Dachte ich. Bis zum 30.09.17, kurz vor 14:00 Uhr – da war es dann so weit …

Doch von vorne: Der Ruder- und Segelclub Zülpich rief – und alle waren sie da. Oder sagen wir, ganz schön viele – eine bunte Mischung von Nord (Godau/ Plöner See) bis Süd (Vilstal/ Bayern), von West (die 4 „Locals“) bis … na ja, Mitte (Gruß an den Dümmer), von Jung bis Junggeblieben (mit 5-Latten-Segel). Gemeldet hatten 11 Boote, auf dem See waren wir 14er dann immerhin noch zu zehnt, die wir uns mit 11 Hobie 16 den dann auf einmal noch viel kleiner erscheinenden Zülpicher Wassersportsee teilen durften.

Das Wetter wollte in diesem Jahr der Tradition der vorangegangenen Jahre nicht folgen – statt Flaute und Sonnenschein am ersten Tag wurden wir von sehr reichlich Regen und letztlich akzeptablem Wind erwartet. So konnte wie geplant um 13:00 Uhr das Startsignal zum ersten Lauf gegeben werden, während des Laufes wechselte der Wind mehrfach massiv seine Intensität und über den See betrachtet auch mehrfach seine Richtung. Zum Ende dieser Wettfahrt zog ein Böenfeld durch, welches die Reihenfolge des Zieleinlaufes nochmal gehörig durcheinander kegelte. Zur Freude des Autors, zum Frust eines der beiden Lokalmatadoren, der wichtige Ranglistenpunkte sammeln und die urlaubsbedingte Abwesenheit des westfälischen Dauerkonkurrenten nutzen wollte. Die zweite Wettfahrt, ebenfalls am ersten Tag gestartet, musste mit deutlich weniger Wind auskommen, was dazu führte das der Wettfahrtleiter gegen Ende der zweiten Wettfahrt eine Pause an Land an ordnete, die dann zum Ende der Veranstaltung für diesen Tag führte – eine gute Entscheidung, denn das Wetter war weiterhin sehr ungemütlich und letztlich waren wir alle nass und kalt.

Der Abend wurde, auch eine Tradition in Zülpich, gekrönt von einem Büffet der Extraklasse, lecker Kölsch aus Reagenzgläsern (Meinung eines einzelnen Herrn aus dem fernen Süden) und netten Gesprächen bis Klaus schließlich das Clubheim absperren musste …

Tag zwei wartete mit Sonnenschein und 180 Grad gedrehtem, gut und teilweise anspruchsvoll zu segelndem Wind auf – und der einen oder anderen Überraschung (Winddreher auf der Luvtonne). Die letztlich perfekten Verhältnisse waren geeignet, 4 Wettfahrten innerhalb der vorgegebenen Zeit zu absolvieren – mit abwechselnder Belegung der Ränge und damit mit bis zum Schluss offenem Ergebnis der Gesamtplatzierung. Oder sagen wir besser, offener Platzierung 2 und 3.

Glückwunsch an den Erstplatzierten „Local“ André Hauschke, dessen Platz 1 nie wirklich gefährdet war und der sich nur einen echten Fauxpas leistete mit einer zu früh gesetzten Wende und anschließender Abnahme der Parade der Backbordbug-Konkurrenten. Die Plätze 2 und 3 gingen punktgleich an die von weither angereisten Erich Salzberger und Wolfgang Ehrich. Dem Lokalmatator Klaus Zuchel blieb, für alle unerwartet, der undankbare Platz 4 mit jedoch nur 2 Punkten Rückstand, Platz 5 ging wie von ihm selbst prognostiziert an Philipp Schnier, auf den folgenden Plätzen reihten sich die Kollegen mit weniger Regattaerfahrung bzw. Untermotorisierung ein. Zusammenfassend kann aber festgehalten werden, dass die Felder wesentlich dichter beisammen waren als noch im Sommer am gleichen Ort. An der Klärung, welche These von „Seid ihr vorne langsamer gefahren?“ oder „Sind wir hinten schneller geworden?“ nun zutrifft, wird noch zu arbeiten sein.

Und sonst noch?

„Man lernt nie aus“ - reichte in der ersten Wettfahrten der „Vorsprung“ von 5 Minuten für die Hobie 14 gegenüber den Hobie 16 noch aus, das Ziel vor den 16ern zu erreichen, so war dies der zweiten Wettfahrt aufgrund der geänderten Windverhältnisse und Windrichtung nicht mehr möglich. Es kam permanent zu „Raum“-Rufen, es gab jedoch keine ernsthaft kritischen Situationen. Für den Anfänger trotzdem prickelnd, wenn ein 16er (nennen wir sie z.B. Horst und Isabel M.) in voller Fahrt auf einen zugekachelt kommt …

„Persönliches Tuning ist nicht alles“ - das Tragen eines Helmes führt nicht per-se zur Erlangung der Vorfahrt oder zu höherer Geschwindigkeit (Gruß an Lord Helmchen vom Dümmer)

„Vorbereitung ist alles“ - Innenraum am Lee-Fass führt nicht automatisch zum Höhenvorteil auf der Kreuz

Am Ende bleibt mir noch, dem RSCZ für die gelungene Veranstaltung zu danken – das Team hat sich an Land und –zumindest aus Sicht der 14er- auf dem Wasser wieder mal selbst übertroffen. Es hat mir riesig Spaß gemacht und ich denke, dass wir alle gerne wieder kommen werden.

 

 

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Fritz Rüdiger Klocke wrote on Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung's wall: Fotos online von der Fördewoche 2017: https://www.facebook.com/fritz.klocke
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